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Newsletter Nr. 23

Newsletter
Sommer 2019
Webversion
www.adivasikaffee.de ­ ­
­ ­ ­ ­ Themen:
Monsunzeit ist Pflanzzeit
Lakshmipur: Neupflanzung hat begonnen
1800 Mango gepflanzt
ADIVASI ESPRESSO Tücken und Lösungen 
  ­
­ ­ ­ ­ ­ Monsunzeit ist Pflanzzeit ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ In Indien in dem Gebiet, wo dieser Adivasikaffee und Pfeffer reift, ist jetzt die große Trockenheit mit Temperaturen über 40 Grad vorbei und der Monsun zieht über das Land. Ich habe ihn selber einmal in Indien erlebt, als ich um diese Zeit dorthin reisen mußte. Der Regen ist fast ununterbrochen, aber er ist warm und angenehm.  Man bekommt die Klamotten nicht trocken. Der Boden wird tief durchweicht. Das Graben der Pflanzlöcher gelingt und die Pflanzen werden maximal gewässert. Die besten Bedingungen, den Boden zu bearbeiten und zu pflanzen.
Das ist auch für unser Projekt die Zeit der großen Pflanzaktivität. ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Die Vertreter der Dörfergemeinschaft traf ich auf meiner letzten Reise nach Ostern (Newsletter Mai 2019). Die Berichte über die ersten Mangoernten  wurden vorgetragen und der Wunsch nach weiteren Mangobäumchen vorgebracht. Die Dörfer wachsen, neue Familien kommen hinzu. Auch ein neues Dorf. Manche Bäume mussten ersetzt werden. Vor 2 Wochen kam die Nachricht, dass 1800 neue Mango registriert und verteilt wurden.
Alle 6800 Bäume sind Teil einer dezentralen Kooperative. Jeder Bauer sorgt für 2 Bäume. Der Ertrag des einen Baumes bleibt bei der Familie. Der Ertrag des anderen Baumes fällt der Dorfgemeinschaft zu.
  ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­                 Die Kinder unserer Mitarbeiter in der Plantage in Holdibad ­ ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ Neupflanzung der Plantage in Lakshmipur begonnen ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Die zweite gute Nachricht kommt aus Lakshmipur.
Die Kaffeeplantage wurde in der Folge eines Wirbelsturms so stark geschädigt, dass sie neu gepflanzt werden muß.
(Newsletter Juni 2019)
Die erste Etappe dieser Neupflanzung hat jetzt begonnen. 6 verschiedene Bäume sollen Schatten geben. Sie werden als erstes in einer bestimmten Ordnung gepflanzt. Nächstes Jahr werden dann in diesem Areal die neuen Kaffeesetzlinge eingebracht. Mindestens 8 Jahre werden vergehen, bis diese Arbeit abgeschlossen ist. ­ ­
­ ­ ­ ­ ­      Spendenaufruf für die Neupflanzung der                   Plantage in Lakshmipur

Das Spendenkonto ist eingerichtet bei dem Zentrum für Mission und Ökumene in Hamburg
IBAN: DE77 5206 0410 0000 1113 33 BIC: GENODEF1EK1 Evangelische Bank
Stichwort AAABB-Lakshmipur
Spendenquittungen werden am Jahresende ausgestellt und zugeschickt. Die Spende ist steuerlich absetzbar. ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ ADIVASI ESPRESSO: Tücken und Lösungen ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ Unser Espresso war in den letzten Röstungen wieder mit dem Austritt von mehr Kaffeeölen verbunden. Dazu kam, dass in unserem Vollautomat zuhause in Bonn die Espressobohnen nicht automatisch weiterrutschten. Ein Grund hierfür ist die neue Kaffeeernte, die jetzt zur Röstung kommt. Sie hat aufgrund der neuen Verpackung in einem zweiten Spezialsack (Grain Pro) weniger Verlust an Feuchtigkeit. Der Röstprozess wird nun entsprechend angepasst.
Im Röstprozess des Espresso gehört der zweite Crack dazu. Was ist das. Ein feines Knistern kann ein zweites Mal gehört werden, wenn man nahe am Röster steht. Mit dem 2. Crack wird die Bohne tief durchgeröstet, die Strukturen werden aufgebrochen und die Kaffeeöle treten aus. Der 2. Crack gehört zu dem Espresso und die Öle an der Oberfläche auch. So unser Röster Patrick Stolle. ­ ­ Wie ausgeprägt dies ist, hängt von der Bohne ab, auch von der Ernte, auch von dem Monsun. Wir haben in der neuen Ernte größere Bohnen, insgesamt. Das ist auffällig und spricht für einen reichlichen Monsun, der für diese tollen Bohnen verantwortlich ist. Der Röster geht mit diesen verschiedenen Qualitäten, Größe und Wassergehalt der Bohnen um und macht das Beste daraus. Das ist die Kunst des Röstens.
Wir sind bei dem Kaffee vom Discounter gewohnt, dass der Kaffee immer gleich ist. Das ist aber nur typisch für ein Industrieprodukt. Er ist immer gleich, aber schmeckt entsprechend. Bei unserem Kaffee handelt es sich definitiv nicht um ein Industrieprodukt. Er ist handgemacht. Er wird mit der Hand gepflückt und die Bohnen werden in einem Trommelröster über einen besonders langen Röstprozess geröstet. ­ ­ Ständig werden Proben genommen und das Ergebnis geprüft. Daraus entsteht ein Röstprotokoll
Dies gilt dann für eine bestimmte Ernte und Bohnengröße. Ständig sind kleine Veränderungen nötig. Da gibt es auch Überraschungen, immer. Die nächsten Espressoröstungen werden weniger fühlbare Öle haben, aber auch weniger Röstaromen, die mancher Kaffeefreund vielleicht gerade liebt.
Brigitte und ich waren bei der Demonstration von Friday for Future gegen den Braunkohletagebau in Garzweiler. Eine Parole war: “Auf geht’s, ab geht’s – Ende Gelände”. Das ist für uns zu  einem geflügelten Wort geworden, ob es passt oder nicht. Das gilt auch für den Kaffee. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Die Überraschungen des Lebens und im Kaffee sind auch bereichernd.
Im Sinne des Kaffeegenießens und der Solidarität
Euer Oluf ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ Sehenswert:
Ein Interview mit Arundhati Roy anlässlich ihres Buches 
” Das Ministerium des äußersten Glücks”
https://www.srf.ch/play/tv/sternstunde-philosophie/video/arundhati-roy-indiens-kaempferin-fuer-die-unterdrueckten?id=86def1f3-b4a0-4c54-8bc4-517a02189834 ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ Nächster Newsletter im August: Thema: Kaffeetrinken ist gesund ­ ­ ­ ­ ­
­ Impressum:
Adivasikaffee
Johannes-Henry-Str.1
53113 Bonn

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Newsletter Nr. 22

Newsletter Nr 22
Juni  2019
Webversion
www.adivasikaffee.de ­ ­
­ ­ ­ ­ Themen:
1. Lakshmipur Plantage wird neu gepflanzt
2. Adivasipfeffer 2019 steht zum Verkauf ­
­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ Die Kaffeeplantage in Lakshmipur wurde im Oktober 2014 von einem Cyclone mit dem Namen Hudhud heimgesucht.
„Extremely Severe Cyclonic Storm“ ist die zweithöchste Stufe bei den Cyclonen. Hudhud ist einer von ihnen.Er fräste sich mehrfach durch die Plantage. Jede zweite Silbereiche wurde umgerissen. Es war eine Katastrophe. Wir berieten die Situation, verkauften das Holz und pflanzten einen schnell wachsenden Schattenbaum, der den bezeichnenden Namen Emergencytree trägt. Die Ernten gingen  trotzdem Jahr für Jahr zurück. Die Pflanzung mit dem neuen Schattenbaum hat nicht zu dem erhofften Resultat geführt. Dieses Jahr wurden statt der ursprünglichen 20 Sack Kaffee nur 6 Säcke Kaffeekirschen geerntet. ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Der große wilde Mangobaum (oben) gibt breiten Schatten und kleine Früchte und ist im ganzen Land als mächtiger Baum zu sehen.Nicht zu verwechseln mit der veredelten Mango.
Von der verdelten Sorte, die nicht größer als 7 Meter werden soll, wurden von unserem Projekt AAABB in den letzten 10 Jahren 5000 Bäume in 15 Dörfer gepflanzt.
Diese Bäume tragen große süße Mangofrüchte, die dieses Jahr zum ersten Mal in so großer Zahl reifen, dass sie zum Markt gehen.
Die Jackfruit (rechts unten) ist ein großer Schattenbaum,dessen Früchte eine feste Struktur aufweisen und in den Kochtopf kommen. Jackfruit ist wegen seiner Struktur und seinen Nährstoffen beliebt bei Veganern.
  ­ ­ ­ ­ ­ Wir haben die staatliche Beratungsstelle, das Coffeeboard letztes Jahr eingeladen, alle 3 Plantagen zu besuchen. Herr Rout, den ich schon aus Araku Valley, einer sehr großen Kaffeekooperative in dem Nachbarstaat Andra Pradesh kannte, erklärte, dass  die ganze Plantage neu gepflanzt  werden muß. Vor 8 Wochen saß ich mit Pastor Pandila Santa, dem Koordinator des Projektes und Utra Jani, dem leitenden Gärtner, in seinem Büro. Mit Feuereifer erzählt er, wie heute in Indien Kaffee angebaut wird. Nicht allein die Silbereiche wird als Schattenbaum gepflanzt und 10 Jahre später der erste Kaffeebusch. Das war vor 30 Jahren der Standard. Heute wird eine systematische Vielfalt von Schattenbäumen gepflanzt. Etwa der wilde Mangobaum, ein riesiger Baum mit breitem Schatten. Jackfruit gehört dazu und 3 andere. Und jeder 6. Baum ist eine Silbereiche, auch für den Pfefer. Es ergibt sich ein ganz anderes Bild der Plantage. Wir konnten das anschließend in dem Musterkaffeegarten anschauen. 8Siehe Bild unten). Das Coffeeboard hat einen sehr genauen Plan für die Neupflanzung der Plantage in Lakshmipur. ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ Mr. Rout fragte, mit welcher jährlichen Investition ich jährlich die Neupflanzung finanzieren kann und ich habe 200 000 Rupees versprochen. Dies entspricht 2600 Euro pro Jahr. Herr Rout rechnete durch, daß mit dieser Investition ein Achtel der Fläche jährlich aufgepflanzt werden kann. So werden wir über 8 Jahre die Plantage in Lakshmipur vollkommen neu pflanzen. Neu für mich war auch, dass die Kaffeebüsche bereits im folgenden Jahr nach dem Schattenbaum gepflanzt werden. Vor 30 Jahren musste 10 Jahre gewartet werden, bis ausreichend Schatten vorhanden war. Dann wurde Kaffee gepflanzt und nach 4 Jahren war die erste Ernte möglich. Das ganze Konzept hat sich in den 30 Jahren völlig geändert.
  ­ ­ In diesen 8 Jahren müssen knapp 20 000 Euro aufgebracht werden. Ich habe vor, zum Wiederaufbau der Plantage nach dem verheerenden Wirbelsturm einen Spendenaufruf zu starten. Alle Freunde des Adivasikaffees werden um Spenden gebeten. ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­
Das Spendenkonto ist eingerichtet bei dem Zentrum für Mission und Ökumene in Hamburg
IBAN: DE77 520 604 100 000 111 333 BIC: GENODEF1EK1 Evangelische Bank
Stichwort AAABB-Lakshmipur
Spendenquittungen werden am Jahresende ausgestellt und zugeschickt. Die Spende ist steuerlich absetzbar.
­ ­ ­ ­ ­ Adivasipfeffer 2019 zum Verkauf
Im April schrieb ich, dass aus Anlass des neuen Etikets für den Pfeffer mit jedem Pfund Kaffee eine Gratisprobe Pfeffer mitgeschickt wird.
Diese Aktion wird beendet.
Die neue Ernte steht zum Verkauf.
50 Gramm, verschweisst im wiederverschließbaren Tütchen 3 Euro
Hübsch auch zum Verschenken
Bestellung über
www.adivasikaffee.de ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­
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Adivasikaffee
Johannes-Henry-Str.1
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Newsletter Nr. 20

Newsletter Nr. 20 April 2019
www.adivasikaffee.de ­ ­
Webversion
­ ­ ­ ­   ­
­ ­ ­ ­ Themen:
Adivasikaffee ist umgezogen
Neues Design für den Pfeffer
Fairer Handel – Was muß sich ändern
Rösterei führt Kaffeefässer ein ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Adivasikaffee ist umgezogen.
Mitte März ist Adivasikaffee mit uns in einen neuen geräumigen unglaublich trockenen Keller mit hoher Decke,gezogen, wie es ihn nur in der Bonner Südstadt gibt. Hier ist mehr Platz, Licht und wieder ein wunderbarer Kaffeeduft, der die Sinne betört.
Die neue Adresse lautet
Adivasikaffee
Johannes Henry Str. 1
53113 Bonn
Wegen des Umzuges kommt dieser Newsletter verspätet. ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­
Adivasipfeffer wird mit neuem Etikett versorgt
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Der Verkauf des Adivasipfeffers geht nur schleppend. Nun hat unsere Tochter Nora in Leipzig, die auch das Kaffeelogo entwickelt hat, ein neues Etikett für den Pfeffer entwickelt. Dieses schöne Etikett mit einem Text über die Herkunft wird nun das bisherige wieder verschließbare Tütchen in braunem nüchternen, Aroma schützenden Packpapier schmücken. Auf der Innenseite des Etiketts wartet dann noch eine kleine Überraschung. Aus Anlass des neuen Designs wird in den nächsten 3 Monate mit jedem Pfund Kaffee  50 Gramm Pfeffer als Gratisprobe mitgeschickt. ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ Fairer Handel – Wie geht es weiter mit dem Projekt in Indien ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ Im November habe ich zuletzt über unseren Adivasikaffee im Fairen Handel geschrieben. Es wird in der Diskussion mit FAIRBAND klar, dass es nicht nur auf den guten Willen ankommt. Es muss eine Änderung der  Strukturen in dem Projekt geben: Partnerschaft an die Stelle einer paternalistischen Struktur. Die Leitung des indischen Projektes AAABB durch mich bedeutet Abhängigkeit, die mit Partnerschaft nicht zu beschreiben ist. Zu Fairem Handel gehört eine Selbstständigkeit des indischen Partners.
 
In einem Schreiben an alle Mitarbeiter in Indien mit dem Thema „ Zukunft des AAABB- Projektes“ habe ich diesen Prozess der strukturelle Veränderung erklärt. Die Mitarbeiter in Indien werden sich selber organisieren, eine Kooperative bilden, offen für alle, die den Kaffeeanbau in dieser Gegend betreiben wollen. Eine auf sich selbst gestellte Gemeinschaft arbeitet auf eigenem oder gepachteten Land. Sie wählt ihre Leitung , ist demokratisch strukturiert und trifft alle Entscheidungen. Als Modell gilt eine große Kaffeekooperative im benachbarten Bundestaat Andhra Pradesh, die wir vor 5 Jahren besucht haben. Die Entwicklung dieser Adivasi kooperative in Andra Pradesh entwickelte sich auch durch Unterstützung des Coffeeboards of India. So wird auch in unserem Projekt die staatliche Unterstützung gesucht.
Adivasikaffee tritt dem Projekt gegenüber allein als Importeur für Kaffee und Pfeffer und sichert Preise zu, die die Existenz der Kooperative und ihrer Mitglieder sichert.
Die ersten Mitarbeitertreffen waren zunächst von Skepsis und Sorge erfüllt. Aber nach und nach verstehen die Mitarbeiter den Gewinn dieser Entwicklung für ihre Selbstständigkeit und Zukunft.
Das Coffeeboard, das früher schon die Ausbildung der Mitarbeiter zu Kaffeebauern finanziert hat, hat auch hier die Zusage zur Unterstützung gegeben und die Mitarbeiter getroffen.
Über den weiteren Verlauf werde ich berichten. ­ ­ ­ ­ ­
In den regelmäßigen Mitarbeitertreffen wird heftig diskutiert, aber am Ende herrscht immer eine gewisse Partystimmung. Dann wird Holz gesammelt, gekocht und gequatscht und gelacht. Das ist wohl überall so.
­ ­ ­ ­ ­ Rösterei einbrand führt geruchsneutrale Kaffeefässer ein
Auf der Suche einer nachhaltigen Lösung für die LAgerung und den Transport hat Patrick Stolle, unser Röster für die hochwertige völlig geruchlose leichte Fässer aus Kunststoff eingeführt, in denen ich den Kaffee aus der Rösterei hole. Sie sind handlich, stapelbar und fassen etwa 15 kg. Sie ersetzen das bisherige Plastikcontainerbilliggemisch, das ich bisher leer zur Rösterei gebracht habe, um mit frisch gerösteten Kaffee jeden Monat in den Kaffeekeller zurückzukommen. ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­
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Adivasikaffee
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Newsletter Nr. 19

Newsletter Nr.19
14. Februar 2019 ­ ­
Webversion
­ ­ ­ ­ Die beste Methode, das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken. Und wenn man keinen haben kann, so soll man versuchen, so heiter und gelassen zu sein, als hätte man guten Kaffee getrunken.
Jonathan Swift (1667 – 1745)

Es ist noch viel Adivasiaffee und Pfeffer da. Nicht warten – Bestellen und gemeinsam Kaffeetrinken für einen Fairen Welthandel ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ Warum der ADIVASIKAFFEE mit wenig Wasser auskommt. ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Von einem Kaffeefreund, J.D. aus Medelby wurde ich gefragt, was es mit dem Wasserverbrauch bei dem Kaffee auf sich hat. Er hatte gelesen, dass in einer Tasse Kaffee 140 Liter Wasser stecken. Wirklich unglaublich.
Es ist etwas dran an dieser Meldung.
Hier Ausschnitte aus “Unterrichtsmaterial zu dem Thema virtuelles Wasser.” ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Der Adivasikaffee wächst nur mit dem Monsun. Eine künstliche Bewässerung gibt es nicht.
Dry – Processing in der Weiterverarbeitung s.u. ­ ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ Artikel: Ökologische und soziale Verträglichkeit unseres verborgenen Wasserkonsums ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Wer morgens sein Tässchen Kaffee trinkt, verbraucht nicht nur das Wasser in der Tasse. Schon zuvor floss eine vielfache Menge Wasser in den Anbau der Bohnen und ihre Verarbeitung – für eine Tasse Kaffee ganze 140 Liter. Sichtbar ist dieser Wasserverbrauch nicht, Experten sprechen daher von virtuellem Wasser.
Real bleibt dieser Konsum trotzdem. In Deutschland beträgt er bis zu 4.000 Liter pro Person und Tag, Tendenz steigend.
Die meisten Menschen dürfte das erst einmal erstaunen. Schließlich gilt der durchschnittliche Trinkwasserverbrauch in Deutschland seit den 1980er Jahren als rückläufig. Der tägliche Durchschnitt pro Kopf hat sich bei rund 130 Litern.
Mit dem Kunstbegriff “Virtuelles Wasser” beschreiben Fachleute die Menge Wasser, die in einem Produkt enthalten ist beziehungsweise zu seiner Fertigung verwendet wurde. ­ ­ ­ ­ ­ Eine Tasse Kaffee = 140 Liter Wasser
Eine solche Bilanz lässt sich am eingangs genannten Beispiel Kaffee nachzeichnen. Die Kaffeebohne wächst selbstverständlich nur, wenn sie bewässert wird. Außerdem müssen die Bohnen verarbeitet werden, was weiteres Wasser verbraucht oder verschmutzt. So die These. Laut einer Berechnung des Institute for Water Education der UNESCO (UNESCO-IHE) summiert sich das bei einer Tasse Kaffe auf insgesamt 140 Liter virtuelles Wasser, die vor dem Aufbrühen der Bohnen in ihr aufgehen.
Der ganze Artikel unter
https://www.verbraucherbildung.de/artikel/virtuelles-wasser-der-verborgene-wasserverbrauch
­ ­
­ ­ ­ ­ ­ Der Adivasikaffee und sein Wasser ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ Der ADIVASIKAFFEE wird in 3 kleinen Plantagen unter den Bedingungen von Wasserknappheit angebaut. Deshalb wurde eine Bewässerung der Kaffeepflanzen gar nicht begonnen, auch wenn Erträge hierdurch gesteigert werden können. Nach dem Pflücken der reifen Kaffeekirsche wird sie nicht unter Wassereinsatz geschält ( Wet processing) sondern in der Sonne getrocknet und dann geschält ( dry processing).
Um überhaupt Wasser zu haben, für Mensch, Tier und Pflanze, wurde in Holdibad ein offener 8 Meter tiefer Brunnen gegraben und ausgemauert. ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ Bild unten
Brunnenbau in Holdibad
Ein 8 Meter tiefer offener Brunnen wurde gebaut und eine Dieselpumpe angeschafft. Das Wasser wird bei Bedarf in einen Tank an dem höchsten Punkt der Plantage gepumpt. ­ ­ Bild oben
Die geernteten roten Kaffeekirschen werden auf dem Dach des Projekthauses in der Plantage Holdibad getrocknet. Später werden sie geschält und sortiert.
Bild unten
Der fertige Brunnen mit dem Pumpenhäuschen ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ Die Plantage in Lakshmipur
Hier wurde in der Plantage 2012 ein 100 Meter tiefer Brunnen gebohrt, um Wasser für die Menschen auf dem Kirchencompound und für die Plantage zur Verfügung zu stellen.
Am Ende des Bohrvorgangs mit schwerem Gerät schießt das Grundwasser hervor.(Foto)
Mit einer Pumpe wird das Wasser in ein Bassin an dem höchsten Punkt der Plantage gepumpt. Von dort geht es mit Gefälle in die Plantage für die frisch gepflanzten Schattenbäume und die jungen Kaffee- und Pfefferpflanzen und zu den Menschen im Kirchencompound.
Von den Brüdern Erik und Theodor Speck, die ihre Kindheit und Jugend hier verbracht haben, wurden in dem Projekt ” Wasser für Lakshmipur” Spenden gesammelt und so Mittel zum Bau des Rohrleitungsystems zu den Häusern, dem Gästehaus und einem Internat beschafft und der Bau organisiert. Frau Balakhboti, die damalige Leiterin des Gästehauses und der Ingenieur sind Zeuge des entscheidenden Moments des Brunnenbohrens. ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­
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Adivasikaffee
Welrichsweg 6
53111 Bonn

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Newsletter Nr. 17

Newsletter Nr 17
Dezember  2018
Webversion
www.adivasikaffee.de
­ ­
­ ­ ­ ­  Es ist wieder Pfeffer da ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ 3 Monate hatten wir keinen Pfeffer
Das Problem ist, dass der Pfeffer einen eigenen Transportweg braucht. Er darf nicht mit dem Kaffee zusammen gelagert und verschifft werden. Es könnte passieren, dass der Kaffee Pfefferaromen annimmt, die die Qualität stören. Deshalb bestehen die Fachleute auf strikte Trennung. So haben wir jetzt wieder per Luftpost 12 kg Pfeffer bekommen. Er riecht wieder sehr gut und jetzt wird  in Leipzig von Nora ein schönes Etikett für den Pfeffer entworfen. Sie hatte mit ihrer Freundin auch das Design für den Kaffee entwickelt und den Webauftritt gestaltet. Nun kommt der Pfeffer dran. ­ ­ ­ ­ ­ Es wird den Pfeffer in 25 Gramm im Glaszylinder, sehr hübsch zum Probieren und Verschenken geben und 50 oder 100 Gramm im wiederverschließbaren Tütchen.
Die alten Pfefferbestellungen will ich jetzt nicht mehr versenden und hoffe auf gemeinsame Kaffee- und Pfefferbestellungen zu Weihnachten.
Wie ist es schön, kleine Päckchen Kaffee und Pfeffer zu verschenken. Dazu ein Flyer. Freunde und Nachbarn werden sich freuen. Nächstes Jahr soll es kleine Jutesäckchen dazu geben und ein Kalender für 2020 ist in Vorbereitung. Dies Jahr sind wir froh dass endlich wieder Pfeffer da ist. ­ ­
­ ­ ­ ­ Welchen Beitrag leistet der Pfeffer für das Projekt ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Der Pfefferverkauf  ist entscheidend, um das Jahresbudget des Projektes in Indien in Höhe von 10 000 Euro zu erwirtschaften. 100 Kg Pfeffer war die diesjährige Ernte. Das Projekt lebt zum einen vom Kaffee.
910 kg Kaffee wurde geerntet. Pro kg wurden von Adivasikaffee 6 Euro in das Projekt gezahlt. Das macht 5460,00 Euro für das Projekt. ­ ­ ­ ­ ­ Die andere Hälfte muss der Pfeffer einbringen.
Verkauft wird der Pfeffer für 60 Euro pro Kilo. Abgezogen werden muss 5 Euro per kg Luftfracht ( Der Seeweg muss noch gefunden werden, Vasco da Gama lässt grüßen). Der Weg ist wohl klar vorgegeben, aber der Papierkram ist die Hürde. ­ ­ ­ ­ ­ Weitere Unkosten (Zoll,Verpackung etc)betragen 5 Euro.
Bleibt 50 Euro pro Kg mal 100 kg gleich 5000 Euro.
Der Pfeffer trägt die andere Hälfte des Budgets in Indien. Wenn das klappt, ist das Projekt finanziert.
Doch viele Fragen sind noch nicht geklärt.  Erstmal ist der 2. Teil der Pfefferernte da. Hurra ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Was ist  das für ein Pfeffer?
Dies ist ein indischer Berglandpfeffer, der zusammen mit Arabica Kaffee in den Ausläufern des indischen Ostghat-Gebirges in dem Bundesstaat Odisha wächst.
Dieser Pfeffer ist ein echter Pfeffer (Piper nigrum). Er wird einmal im Jahr, im März von Hand geerntet, an der Luft getrocknet und gereinigt.
Er ist blumig fruchtig und hat eine angenehme Schärfe.
(Aus dem Pfefferetikett) ­ ­ ­ ­ ­ Mit Pfeffer richtig würzen
Weil Schärfe und flüchtige Aromen durch die harte Schale nur langsam entweichen können, kann man die ganzen Körner ruhig die ganze Zeit über mitkochen lassen. Sie geben langsam ihre Aromen an die Speisen ab. Zum Servieren wird noch mit Pfeffer aus der Mühle nachgewürzt. So kommen auch die frischen zitrusartigen Geschmacksnoten besser zur Geltung, die sich bei hohen Temperaturen verflüchtigen. (Aus AROMA, die Kunst des Würzens ­ ­
­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Das Produktionsteam der Kaffeebauern, hier versammelt nach einem Mitarbeitertreffen in der Plantage in Laksmipur im Februar 2018,
wünscht allen Unterstützern und Freunden ihres ADIVASIKAFFEE und ADIVASIPFEFFER eine frohe Weihnachtszeit. ­ ­ ­ ­ ­ Ein Frohes Weihnachtsfest Ihnen allen wünscht auch das Kaffeeteam des ADIVASIKAFFEE in Bonn und Kiel

Ihr
Oluf Hübner, Brigitte Brück und
Fred Staffa aus Bonn und
Erik Speck aus Kiel ­ ­
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Newsletter Nr. 16

Newsletter Nr 16
13.November 2018
Webversion
www.adivasikaffee.de ­ ­
­ ­ ­ ­ Themen:
Weihnachtsbestellung
Espresso
Fairer Handel ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Liebe Kaffeefreunde
In 6 Wochen ist Weihnachten.
Es ist die Zeit der kleinen Geschenke, der Weihnachtsfeiern und des Zusammenseins. Es gibt noch wenige Bestellungen speziell zu Weihnachten.
Letztes Jahr war die Ernte schon ausverkauft, als Weihnachten vor der Tür stand. Dieses Jahr haben wir viel Kaffee und wir stehen bereit zum Rösten, Packen und Versenden. ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Espresso
 
Unser Espresso ist weiter verfeinert. Patrick Stolle, unser Röster hat nun noch einmal an den Schrauben des Röstprogramms für den Espresso gedreht und das Ergebnis ist ein schönes Röstbild mit einem dunkleren Teint als der Crema, aber mit weniger fühl-und sichtbaren Kaffeeölen. Der Geschmack dieses Espresso ist sehr gut. Es bleibt der kräftige Geschmack und das Gefühl „ dass die Welt doch auch schöne Sachen bereit hält und so schlecht nicht ist“. Aber da wiederhole ich mich.
Auf mehrfachen Wunsch wird der Espresso auch gemahlen verschickt. ­ ­
­ ­ ­ ­ “Fragt den Einkäufer, was er den Bauern zahlt” ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Zum Thema Fairer Handel bekam ich einen wichtigen Artikel von einer Kaffeefreundin aus Berlin. „Frag den Röster was er den Bauern zahlt“, lautet der Artikel aus der taz
Hier wird ein Kaffeeröster aus Hamburg interviewt, der zur Verbesserung des Fairen Handels eine Initiative ergriffen hat, um die Preise, die an die Bauern gezahlt werden, transparent zu machen. Es gibt beim Kaffee einen Weltmarktpreis, der den Kleinproduzenten kein ausreichendes Einkommen sichert. Dies ist aber das wichtigste Ziel des Fairen Handels.Die Kaffeeeinkäufer und Röster sind aufgerufen, zu veröffentlichen, wieviel sie den Produzenten bezahlen. Diese Rösterei in Hamburg macht dies konsequent und ruft andre auf, zu folgen. ­ ­ ­ ­ ­ Die Veröffentlichung dieser Einkaufsverträge führte zu einer Erhöhung der Einkaufspreise. Bei dem Adivasikaffee bin ich der Einkäufer. Bisher hatte ich die Kalkulation so überlegt, dass ich einen Preis über dem Weltmarktpreis zahle und die Erlöse aus dem Kaffeeladen in das Projekt zurückfließen. Dies werde ich nun ändern. Die GEPA hat eine gute Kalkulationsbasis veröffentlicht.Vom Endpreis aus gerechnet bekommen die Bauern ca. 25 % und die Läden, Großkunden und Weiterverkäufer 25%. 50 Prozent des Endpreises müssen ausreichen für den Transport, das Rösten, Verpacken, Versand, Steuern, Schuldendienst und Rücklagen und was noch anfällt. So zahle ich nach Indien nun einen Preis von 6 Euro pro Kilogramm. ­ ­ ­ ­ ­  Die Erlösüberschüsse werden damit geringer sein, gehen dann später in das Projekt. Das bleibt.
Die nächste Ernte ist bezahlt. Es werden 910 kg verschifft. Bei 6 Euro pro Kilo werden die Einkünfte die Hälfte des Jahresbudget einbringen. Die andere Hälfte soll der Pfeffer bringen. Aber der muss erst einmal nach Deutschland kommen. Geerntet wurden 100 kg. 15 kg sind per Luftfracht unterwegs. Der Import des Pfeffers hapert noch. Aber das wird auch noch gelöst

Der Artikel aus der taz ist nachzulesen unter
https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5534125&s=
Frag%2BDeinen%2Br%C3%B6ster&Such
Rahmen=Print/

Bild unten:
Kinder in Tankubeda ­ ­
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Welrichsweg 6
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Newsletter Nr. 12

Newsletter Nr. 12
18.Juli 2018
Webversion
www.adivasikaffee.de ­ ­
­ ­ ­ ­ Adivasipfeffer 2018 ist angekommen ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Die diesjährige Pfefferernte wurde im März geerntet und getrocknet. Es ist eine große Ernte  eingebracht worden. Da wir hier keinen Pfeffer aus dem Vorjahr mehr hatten, baten wir darum, eine Sendung voraus zu schicken. Sie kam mit einer Besuchergruppe ins Breklumer Missionszentrum und ist nun hier in Bonn angekommen. Es ist eine Voraussendung, ein Flugpfeffer, wenn man so will. Der Pfeffer ist so besonders frisch und duftet wunderbar aromatisch. Er wird funktionell aromadicht verpackt in einem kleinen wieder verschließbaren Beutel mit Sichtfenster. 50 Gramm kosten 3 Euro, 100 Gramm 5 Euro. Die bisherigen Glaszylinder werden auch noch befüllt und kosten nun 2 Euro für 25 Gramm. Sie sind schön als Geschenk.
An einer schöneren Verpackung wird gerade gearbeitet, um diesen tollen Pfeffer auch eine schmückende Verpackung zu geben, wie dem Kaffee.
Insgesamt ist der Pfeffer billiger geworden, weil wir eine große Menge verkaufen wollen. Der Pfeffer soll ein 2. Standbein neben dem Kaffee bilden, um das Projekt in Indien zu finanzieren und weiter zu entwickeln. ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Wenn man sich den Pfeffer im Detail anschaut, erkennt man schnell, daß er nicht einheitlich schwarz ist, sondern verschiedene Schattierungen aufweist bis zu hellgrau.Dies ist eine natürliche Erscheinung. Anders als beim Kaffee, wo in mehreren Durchgängen immer die reifen roten Kirschen gepflückt werden, wird beim Pfeffer zum selben Zeitpunkt die Ernte eingebracht, von den Stilen befreit und getrocknet. Verschiedene Reifestadien kommen so zusammen und nehmen die verschiedenen Farbschattierungen an. Sie sind alle kleine Früchte der Piper nigrum, der Pfefferpflanze.
Dieser Pfeffer ist nicht nachverarbeitet, nicht in Lake gelegt oder geschält, sondern nur getrocknet und per Hand gesäubert und sortiert. Manche kleine Stile sind noch dran. Sie stören den Geschmack nicht.
Von unserem Freund und Biobauern Lalatendu Deo lernte ich, daß es Pfefferproduzenten gibt ,die ihren Pfeffer schwarz einfärben, weil er doch schwarzer Pfeffer heißt. Wir haben natürlich darauf verzichtet, wie der Biobauer auch.
Die Farbvielfalt ist kein Makel, sondern Ausdruck des natürlichen Reifungs- prozesses  in verschiedenen Stadien. ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Hier einen Blick in unseren Kaffeekeller. Rechts die große Mühle. Viel Kaffee wurde von Fred verpackt. Kleine Probepäckchen des neuen Espresso können gerne angefordert werden. Im letzten Brief schrieb ich, dass  dieser ADIVASIKAFFEE ESPRESSO nur als Bohne angeboten wird. Das habe ich geändert. Natürlich gibt es ihn auch gemahlen, als kräftigen Filterkaffee.
Manche Kaffeefreunde bestellen noch gerne per Email. Das bleibt auch möglich. Einfacher für mich ist es, wenn über den Laden bestellt wird.
www.adivasikaffee.de
Viele Grüße
Oluf Hübner und Team ­ ­
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Adivasikaffee
Welrichsweg 6
53111 Bonn
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Newsletter Nr. 11

Newsletter Nr 11
Juli 2018 ­ ­
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­ ­ ­ ­                 Der Espressokaffee ist da ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Nachdem nun die ganzen Bestellungen aus dem letzten halben Jahr abgearbeitet sind, habe ich den Röster gebeten, die neue Röstung zu erproben.
Viele Freunde hatten danach gefragt, weil sie es gewohnt sind, eine dunklere Röstung zu trinken. Hier ist er nun. Ich habe ihn probiert, als regulären Kaffee am Morgen. Der ADIVASIKAFFEE ESPRESSO ist da deutlich kräftiger im Aroma, aber bleibt säurearm. Das ist die Herkunft Indien. Die Säurearmut ist eine der Stärken des indischen Kaffees.
Den bisherigen Kaffee, wie er allen bekannt ist, nennen wir nun ADIVASIKAFFEE CREMA ­ ­ ­ ­ ­ Dieser milde ADIVASIKAFFEE CREMA  der neuen Ernte ist auch etwas verändert, verbessert. Die Größensortierung erlaubt einen präziseren Röstvorgang. Wenn man beide Kaffees nebeneinander sieht, zeigt sich erst einmal ein schönes Bild der Bohnen. Sie sind homogener. Das Röstbild ist ein Qualitätskriterium. Der Kaffee muß schön aussehen und ein schönes Geräusch auslösen, wenn man ihn durch die Hände gleiten lässt.
Dann die beiden Färbungen durch unterschiedliche Röstprozesse. Hell und Dunkel, Crema und Espresso. So soll es sein. ­ ­
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­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Die Kaffeegewohnheiten sind unterschiedlich.
Der ADIVASIKAFFEE CREMA schmeckt bestens als Filterkaffee, egal ob Filter auf der Kanne oder Kaffeemaschine.Auch als French Press in der Presskanne hat er den richtigen Mahlgrad. Hierfür wird der ADIVASIKAFFEE CREMA gemahlen angeboten.
Oder man mahlt die Bohnen frisch vor dem Aufbrühen. ­ ­ ­ ­ ­ Der ADIVASIKAFFEE CREMA ist perfekt auch für den Kaffeevollautomaten und wird dann als Bohne gekauft. Als kräftiger kleiner Bruder wird hier nun auch der ADIVASIKAFFEE ESPRESSO angeboten für alle, die eine dunklere Röstung bevorzugen. Er wird immer als ganze Bohne verkauft, auf besonderen Wunsch vielleicht auch gemahlen. Der ADIVASIKAFFEE ESPRESSO ist natürlich ideal für die Siebträgermaschine, wie man sie im Straßencafe kennt. ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Gestern habe ich mit Fred zum erstenmal unseren ADIVASIKAFFEE ESPRESSO als einen echten kleinen Espresso getrunken. Fred ist der Freund, der ehrenamtlich all den Kaffee und Pfeffer wiegt und eintütet, mahlt und etikettiert.Er ist eigentlich kein Kaffeetrinker,sondern Teetrinker. ­ ­ ­ ­ ­ Kaffee trinkt er nur in der Form von Espresso aus dem Tässchen.
Ich nehme beim Espresso immer etwas Zucker dazu. Fred ohne.
Es war wirklich köstlich. Wir fühlten uns wie auf der Piazza Roma.
Der neue Espresso entfaltet ein tolles Aroma und Geschmack. Die Crema oben drauf, die gepressten Kaffeeöle an den Lippen. ­ ­ ­ ­ ­
In kleinsten Schlückchen genossen bekommt man das Gefühl, daß die Welt doch auch schöne Sachen bereit hält und so schlecht nicht ist.
Einen Dank an das Team in Indien, das diesen Kaffee pflanzt und erntet.
Dank auch an den Röster, der diesen Kaffee so veredelt hat. ­ ­ ­
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