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Newsletter Nr. 19

Newsletter Nr.19
14. Februar 2019 ­ ­
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­ ­ ­ ­ Die beste Methode, das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken. Und wenn man keinen haben kann, so soll man versuchen, so heiter und gelassen zu sein, als hätte man guten Kaffee getrunken.
Jonathan Swift (1667 – 1745)

Es ist noch viel Adivasiaffee und Pfeffer da. Nicht warten – Bestellen und gemeinsam Kaffeetrinken für einen Fairen Welthandel ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ Warum der ADIVASIKAFFEE mit wenig Wasser auskommt. ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Von einem Kaffeefreund, J.D. aus Medelby wurde ich gefragt, was es mit dem Wasserverbrauch bei dem Kaffee auf sich hat. Er hatte gelesen, dass in einer Tasse Kaffee 140 Liter Wasser stecken. Wirklich unglaublich.
Es ist etwas dran an dieser Meldung.
Hier Ausschnitte aus “Unterrichtsmaterial zu dem Thema virtuelles Wasser.” ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Der Adivasikaffee wächst nur mit dem Monsun. Eine künstliche Bewässerung gibt es nicht.
Dry – Processing in der Weiterverarbeitung s.u. ­ ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ Artikel: Ökologische und soziale Verträglichkeit unseres verborgenen Wasserkonsums ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Wer morgens sein Tässchen Kaffee trinkt, verbraucht nicht nur das Wasser in der Tasse. Schon zuvor floss eine vielfache Menge Wasser in den Anbau der Bohnen und ihre Verarbeitung – für eine Tasse Kaffee ganze 140 Liter. Sichtbar ist dieser Wasserverbrauch nicht, Experten sprechen daher von virtuellem Wasser.
Real bleibt dieser Konsum trotzdem. In Deutschland beträgt er bis zu 4.000 Liter pro Person und Tag, Tendenz steigend.
Die meisten Menschen dürfte das erst einmal erstaunen. Schließlich gilt der durchschnittliche Trinkwasserverbrauch in Deutschland seit den 1980er Jahren als rückläufig. Der tägliche Durchschnitt pro Kopf hat sich bei rund 130 Litern.
Mit dem Kunstbegriff “Virtuelles Wasser” beschreiben Fachleute die Menge Wasser, die in einem Produkt enthalten ist beziehungsweise zu seiner Fertigung verwendet wurde. ­ ­ ­ ­ ­ Eine Tasse Kaffee = 140 Liter Wasser
Eine solche Bilanz lässt sich am eingangs genannten Beispiel Kaffee nachzeichnen. Die Kaffeebohne wächst selbstverständlich nur, wenn sie bewässert wird. Außerdem müssen die Bohnen verarbeitet werden, was weiteres Wasser verbraucht oder verschmutzt. So die These. Laut einer Berechnung des Institute for Water Education der UNESCO (UNESCO-IHE) summiert sich das bei einer Tasse Kaffe auf insgesamt 140 Liter virtuelles Wasser, die vor dem Aufbrühen der Bohnen in ihr aufgehen.
Der ganze Artikel unter
https://www.verbraucherbildung.de/artikel/virtuelles-wasser-der-verborgene-wasserverbrauch
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­ ­ ­ ­ ­ Der Adivasikaffee und sein Wasser ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ Der ADIVASIKAFFEE wird in 3 kleinen Plantagen unter den Bedingungen von Wasserknappheit angebaut. Deshalb wurde eine Bewässerung der Kaffeepflanzen gar nicht begonnen, auch wenn Erträge hierdurch gesteigert werden können. Nach dem Pflücken der reifen Kaffeekirsche wird sie nicht unter Wassereinsatz geschält ( Wet processing) sondern in der Sonne getrocknet und dann geschält ( dry processing).
Um überhaupt Wasser zu haben, für Mensch, Tier und Pflanze, wurde in Holdibad ein offener 8 Meter tiefer Brunnen gegraben und ausgemauert. ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ Bild unten
Brunnenbau in Holdibad
Ein 8 Meter tiefer offener Brunnen wurde gebaut und eine Dieselpumpe angeschafft. Das Wasser wird bei Bedarf in einen Tank an dem höchsten Punkt der Plantage gepumpt. ­ ­ Bild oben
Die geernteten roten Kaffeekirschen werden auf dem Dach des Projekthauses in der Plantage Holdibad getrocknet. Später werden sie geschält und sortiert.
Bild unten
Der fertige Brunnen mit dem Pumpenhäuschen ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­
­ ­ ­ ­ ­ Die Plantage in Lakshmipur
Hier wurde in der Plantage 2012 ein 100 Meter tiefer Brunnen gebohrt, um Wasser für die Menschen auf dem Kirchencompound und für die Plantage zur Verfügung zu stellen.
Am Ende des Bohrvorgangs mit schwerem Gerät schießt das Grundwasser hervor.(Foto)
Mit einer Pumpe wird das Wasser in ein Bassin an dem höchsten Punkt der Plantage gepumpt. Von dort geht es mit Gefälle in die Plantage für die frisch gepflanzten Schattenbäume und die jungen Kaffee- und Pfefferpflanzen und zu den Menschen im Kirchencompound.
Von den Brüdern Erik und Theodor Speck, die ihre Kindheit und Jugend hier verbracht haben, wurden in dem Projekt ” Wasser für Lakshmipur” Spenden gesammelt und so Mittel zum Bau des Rohrleitungsystems zu den Häusern, dem Gästehaus und einem Internat beschafft und der Bau organisiert. Frau Balakhboti, die damalige Leiterin des Gästehauses und der Ingenieur sind Zeuge des entscheidenden Moments des Brunnenbohrens. ­ ­ ­ ­ ­
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­ Impressum:
Adivasikaffee
Welrichsweg 6
53111 Bonn

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